Filmkritik: Assault on Wallstreet (2013)

Dieses mal geht’s um einen Film, auf den ich nur durch Zufall gestoßen bin. Weder in der Werbung, noch in irgendeiner Kinovorschau habe ich von diesem Film gehört. Desto weniger man weiß, desto besser ist es dachte ich mir. So war dies auch in diesem Fall, wie sich am Ende herausstellte.

Handlung: Jim (Dominic Purcell) lebt das fast perfekte Leben. Schöne Frau, ein eigenes Haus und ein Kind ist schon geplant. Doch dem Glück steht eines im Wege. Seine Frau kämpft mit den Folgen eines Tumors. Hinzu kommt der Börsencrash, der das gemeinsame  Glück der Familie zu stören scheint. Die Krankenversicherung stoppt die Zahlungen und die Ersparnisse lösen sich in Luft auf. Jim verliert alles und will sich an dem Verantwortlichen Rächen.
Seine Opfer: Die Vertreter des US- Finanzsystems, die für sein Schicksal verantwortlich sind.
Zum Film (Vorsicht Spoiler!)
Wie bereits oben erwähnt, habe ich vorher nichts von diesem Film mitbekommen. Normalerweise ist dies selten, dass ich mir Filme ansehe, von denen ich vorher noch nichts gehört habe. Als der Name „Dominic Purcell“ in dem Vorspann auftauchte, so hoffte ich, eine gute Wahl für den Abend getroffen zu haben.  Als ich dann jedoch gelesen hatte, dass Uwe Boll als Regie diente, musste ich sofort an „Far Cry“ denken. Dass dieser nicht besonders erfolgreich gewesen ist oder überzeugen konnte, sollte eigentlich jedem Filmkenner bekannt sein. Nichts desto trotz habe ich mir den Film angesehen.
Zu Beginn dachte ich mir, was der Filmtitel mit dem Geschehen zu tun hatte. Im Mittelpunkt standen nämlich Jim und seine Frau sowie das Geschehen um die Finanzierung ihrer Behandlungskosten. Dieser Gedanke hielt sich bis ca. 40 min. vor Ende des Filmes. Aufgrund einiger Geschehnisse, die ich hier nicht aufführen möchte (Spoiler!), ergab der Titel des Filmes ab diesem Zeitpunkt nämlich einen Sinn.
Ohne weiteres Spoilern muss ich sagen, dass ich mich bei diesem Wechsel köstlich amüsiert habe. Hätte ich den Film alleine angesehen, so würde ich ihn sicher wieder nicht zu Ende schauen.
Die Art des Vorgehens und die Handlungsweisen von Jim erinnerten mich an das Computerspiel Hitman. Ich hatte teilweise wirklich das Gefühl, dass ich jemandem beim Spielen zusehe. Auftrag erfüllen und sich ohne jegliche Aufmerksamkeit zu erregen, aus dem Staub machen.Filme, bei denen der Täter nach einigen Aktionen gefasst wird, sind langweilig und kommen in jedem zweiten „Actionfilm“ vor. So gefiel es mir umso mehr, als Jim seinen Rachefeldzug ungehindert ausüben konnte und keine Polizei im weg war. Als
Sahnehäubchen diente natürlich das Finale, bei dem man das Geschehen erahnen konnte. So ging es zumindest mir. Als es dann zu den geahnten Ereignissen kam, war ich umso mehr erfreut, den Film angesehen zu haben.Fazit: Klasse Film mit einigen Überraschungen!
Wer auf Dramen mit einigen Action- Einlagen steht, der sollte diesen Film nicht verpassen. Weiterhin ist der Film für diejenigen zu empfehlen, die nicht auf die klassische „Das Gute Siegt“- Einstellung stehen. (Btw. Ich hasse es, wenn bei solchen Filmen die Polizei gewinnt. :D).
Tipp. Bekannte Namen nicht sofort auf neue Filme übertragen und auf die Qualität der Filme schließen 😉

Der Film bekommt von mir 5/5 Taris

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